Navigationssoftware für Trauma-Chirurgie

Bildgestützte Trauma-Chirurgie

Die Brainlab Trauma Navigation ist für alle wesentlichen Trauma-Indikationen einsetzbar und ermöglicht eine hohe Präzision bei geringerer Strahlenbelastung.

Trauma-Navigation von Brainlab für bildgestützte Trauma-Chirurgie
Navigierter Trauma-Eingriff zeigt die distale Verriegelung an der Tibia auf Fluoroskopiebildern

HOHE PRÄZISION BEIM ERSTEN ANSATZ

Die Trauma-Navigation von Brainlab erfüllt die Kundenanforderungen an eine einfache intraoperative Visualisierung, Planung und Behandlung. Die kontinuierliche Anzeige der chirurgischen Instrumente und Implantate im Verhältnis zu prä- und intraoperativ aufgenommenen 2D- und 3D-Bildern ist eine unkomplizierte und zuverlässige Methode, um bereits beim ersten Ansatz eine hohe Präzision¹ und potenziell verkürzte OP-Zeiten sicherzustellen.

  • Navigation bei allen Hauptindikationen im Bereich Trauma
  • Zur Anwendung bei 2D- und 3D-Bildmodalitäten
  • Geeignet für minimal-invasive Zugänge
Navigierter Trauma-Eingriff bei einer Fraktur des Femurschafts mithilfe von Fluoroskopiebildern

NIEDRIGERE STRAHLENBELASTUNG

Mit der Brainlab Trauma Navigation kann die Strahlenbelastung für Patienten und OP-Teams reduziert werden.¹ Durch die Echtzeitvisualisierung der Eintrittspunkte von Instrumenten können Trajektorien und Frakturrepositionen auf 2D- und 3D-Bildern zielgerichtet geplant und durchgeführt werden. Somit müssen deutlich weniger Fluoroskopiebilder zur Verifizierung der Genauigkeit aufgenommen werden.

  • Niedrigere Strahlenbelastung für Patienten und OP-Teams
  • Echtzeitvisualisierung der Instrumente
  • Planung der Eintrittspunkte, Trajektorien und Frakturrepositionen
Die einfache 2D-C-Bogen-basierte Bildregistrierung mit einem patentierten handgeführten Registrierinstrument für navigierte Trauma-Eingriffe eignet sich für Indikationen wie Frakturen der Röhrenknochen, artikuläre Frakturen oder proximale Femurfrakturen

EINFACHE 2D-BILDREGISTRIERUNG

Frakturen können eine sofortige und präzise Behandlung erfordern; Die intraoperative Registrierung von Fluoroskopiebildern ist daher ein wesentlicher Schritt in der Trauma-Navigation. Mit dem patentierten handgeführten Registrierinstrument ist die Registrierung von Fluoroskopiebildern einfacher denn je. Innerhalb weniger Sekunden stehen zuverlässige und präzise Bilddaten für die Navigation zur Verfügung.

  • Minimal-invasive, intraoperative Registrierung von Fluoroskopiebildern mit einem autoklavierbaren handgeführten Registrierinstrument
  • Unterstützung aller gebräuchlichen 2D-C-Bögen
  • Schnell, zuverlässig und benutzerfreundlich
Wirbelsäulen- und Trauma-Navigation mit automatischer intraoperativer Bildregistrierung, z. B. mit Ziehm Vision RFD 3D-Scans

AUTOMATISCHE 3D-BILDREGISTRIERUNG

Die 3D-C-Bogen-basierte Bildregistrierung wird in der Trauma-Chirurgie insbesondere in schwierigen klinischen Fällen eingesetzt. Mit der Trauma-Navigation von Brainlab ist die minimal-invasive, intraoperative automatische Registrierung von 3D-C-Bogen-Scans schnell und einfach. Nach der automatischen Bildregistrierung kann die Navigation beginnen.

  • Minimal-invasive, automatische Registrierung von 3D-C-Bogen-Scans
  • Schnelle, informationsreiche Navigation in Echtzeit
  • Besonders geeignet für schwierige klinische Fälle
Die Trauma-Navigation von Brainlab ist für alle wesentlichen Trauma-Indikationen einsetzbar, wie z. B. Frakturen der Röhrenknochen, artikuläre Frakturen, Osteosynthese, distale Verriegelung und das Einsetzen von ISG-Schrauben

GROSSES INDIKATIONSSPEKTRUM

Brainlab hat den Einsatzbereich seiner Trauma-Navigation vergrößert, um Chirurgen bei ihren täglichen Herausforderungen zu unterstützen. So können mit der Trauma-Navigation die wichtigsten Trauma-Indikationen abgedeckt werden. Bei Frakturen von Röhrenknochen liefert die Navigation Informationen für eine präzise Fragmentplatzierung und Frakturreposition sowie zur Kontrolle von Achse, Länge und Rotation, auch im Vergleich zur nicht frakturierten Seite. Bei Gelenkfrakturen hilft die Software dem Chirurgen, Gelenkpenetrationen zu vermeiden.

  • Fraktur der Röhrenknochen
  • Gelenkfrakturen, wie z. B. Fraktur der Wachstumsfuge
  • Wirbelsäulentrauma
  • Minimal-invasives Anvisieren
Generische Integration von Implantaten

INTELLIGENTE INTEGRATION VON INSTRUMENTEN

Durch die generische Integration von Implantaten in die Trauma-Navigation kann der Einsatzbereich minimal-invasiver Implantatlinien vergrößert werden. Mit der Software erfolgt die Planung von Eintrittspunkten oder das Einsetzen von Implantaten im Handumdrehen. Gleichzeitig können dabei die Positionen der Implantate und Frakturfragmente verifiziert werden. Das offene Plattform-Prinzip der Trauma-Navigation von Brainlab ermöglicht die manuelle Kalibrierung von nahezu allen Instrumenten mithilfe von universellen Adapterklemmen.

  • Integration in klinische Standardabläufe
  • Vollständiges Portfolio navigierter Instrumente
  • Integration von generischen Instrumenten über universelle Adapterklemmen

1

Easley et al., Computer-Assisted Surgery for Subtalar Arthrodesis.
A Study in Cadavers, J Bone Joint Surg Am. 2008 Aug;90(8):1628-36