Kraniale Navigationssoftware

Detaillierte Visualisierung. Intuitive Bedienung.

Die Neuronavigation von Brainlab verbindet Benutzerfreundlichkeit mit hoher Funktionalität, die auf die Bedürfnisse der Chirurgen zugeschnitten ist.

Brainlab Kraniale Navigation
Berührungslose Oberflächenregistrierung mit Z-touch®

Zeitsparende Registrierung

Unabhängig von der Patientenpositionierung bietet die kraniale Navigation von Brainlab mehrere Methoden zur Referenzierung des Patienten im System. Z-touch® und Softouch® ermöglichen die schnelle und einfache Oberflächenregistrierung. Durch den Hautkontakt des Lasers oder des Pointers wird ein Oberflächenprofil erstellt und dem Patientendatensatz zugeordnet. Da bei beiden Instrumenten die Registrierung von CT- und MR-Bildern ohne Headset oder Marker möglich ist, lassen sich zusätzliche Registrierscans vermeiden. Dies reduziert sowohl die Kosten für die Neuronavigation als auch die Strahlenbelastung für den Patienten und das OP-Team.

  • Pointer-Registrierung mit oder ohne Marker
  • Berührungssensitive Oberflächenregistrierung mit Softouch
  • Berührungslose Oberflächenregistrierung mit Z-touch
  • Kombinierte Oberflächenregistrierung
  • Registrierung von prä- und intraoperativen Landmarken

Berührungssensitive Oberflächenregistrierung mit Softouch®

Detaillierte Visualisierung der relevanten anatomischen Informationen in einer Ansicht

Zugangsplanung

Eine informierte Zugangsplanung erfordert konsolidierte klinische Daten. Mit Cranial Navigation werden alle relevanten und detaillierten anatomischen Informationen in einer Ansicht zusammengefasst. Chirurgen können auf diese Weise noch vor der Inzision die bestmögliche Kraniotomie planen.

  • Automatische Segmentierung von Haut, Knochen, kortikalen Gefäßen und Zerebrum
  • 3D-Vorschau der Läsion und kritischen Strukturen vor dem Öffnen des Schädels
  • Virtuelles Skalpell zur Simulation der Kraniotomie und zum Erstellen eines Knochendeckel-Objekts, das zu Dokumentationszwecken gespeichert werden kann
  • Zugangsplanung in 3D und korrelierte Inline- oder axiale, koronale und sagittale Navigationsansichten zur räumlichen Orientierung
Dynamische 3D-Ansicht mit Kontextinformationen im Bereich der Instrumentenspitze zur besseren Orientierung

Benutzerfreundliche Navigation

Beim Navigieren ist höchste Konzentration erforderlich. Mithilfe von detaillierten Visualisierungen, die ausschließlich klinisch relevante Daten zeigen, können sich Chirurgen ganz auf ihre Arbeit konzentrieren. Durch die Optimierung der angezeigten Daten mit automatisierten Funktionen wie Datenauswahl und Bildschirmaufteilung wird die Bildschirm-Interaktion reduziert und die Benutzerfreundlichkeit von Cranial Navigation weiter erhöht.¹

  • „Smart Approach“-Ansicht zum dynamischen Anpassen und Zoomen entsprechend des Resektionsfortschritts
  • „Overlay“-Modus mit fusionierten CT- und Ultraschalldaten zum Anzeigen der relevanten anatomischen Details in einer Ansicht
  • Dynamische 3D-Ansicht bietet 3D-Kontextinformationen im Bereich der Instrumentenspitze zur besseren Orientierung
  • Automatische Anzeige von Patientendaten im am besten geeigneten Layout mit Smart Layout
Kombination aus koregistrierten Angiographie-Paaren und MRT-Rekonstruktionen vereint Informationen zu Blutfluss und anatomischen Strukturen

Vaskuläre Navigation

Mit Cranial Navigation Angio2, 3 können Chirurgen zuführende und drainierende Gefäße auf navigierten DSA-Daten (Digitale Subtraktionsangiographie) oder Nidus-Objekte in speziellen Ansichtslayouts ermitteln. Die Applikation basiert auf einer Koregistrierung von Angiographien und einer nachfolgenden neurovaskulären Konturierung. Sie verhilft Chirurgen zu einer besseren Orientierung und liefert weitere klinische Informationen aus anatomischen 3D-Daten.¹

  • Kombination aus koregistrierten Angiographie-Paaren und navigierten MRT-/CT-Rekonstruktionen
  • Interaktive Anzeige von dynamischen, farbcodierten Projektionen des Kontrastmittel-Flusses zur Ermittlung und Analyse des chirurgischen Zielvolumens
  • Visualisierung von 2D-DSA-Daten als Color Intensity Projection (CIP) zur Ermittlung von zuführenden und drainierenden Gefäßen
  • Anzeige des Nidus-Objekts in Navigationsdaten
Navigationsbereites, vorkalibriertes Einweg-Stilett

Navigiertes Einweg-Stilett

Das Einweg-Stilett wurde für die navigierte Platzierung von Shunts oder Ventrikelkathetern in der Neurochirurgie entwickelt. Es ermöglicht eine einfache und schnelle Freihand-Platzierung. Die integrierte passive Marker-Geometrie wird automatisch von der Navigationskamera erkannt, wodurch die Kalibrierung unmittelbar erfolgen kann.

  • Navigationsbereites, vorkalibriertes Instrument
  • Verwendung unabhängig vom Shunt-/Katheter-Hersteller
  • 1,1 mm Durchmesser, 165 mm Länge
Cirq Robotic Alignment Module Cranial

Robotergestützte Biopsieausrichtung

Die Cirq-Ausrichtungssoftware unterstützt bei der manuellen Armpositionierung, während das Robotikmodul die Trajektorien automatisch ausrichtet.4 Trajektorien können ganz einfach mit Elements Trajectory Planning definiert oder das Instrumenten-Offset mit Cranial Navigation aufgenommen werden.

  • Automatische Ausrichtung auf die geplante Biopsietrajektorie nach der manuellen Armpositionierung
  • Visuelle Führung zum relevanten Bereich durch Cirq-Ausrichtungssoftware
  • Mehr Stabilität durch spezielle Biopsie-Verankerung für den Schädel
Rahmenloser universeller Instrumentenhalter VarioGuide und vorkalibrierte Einweg-Biopsienadel

VarioGuide-Ausrichtung

Der Brainlab VarioGuide® unterstützt Chirurgen beim Anvisieren von vorgeplanten Trajektorien. Dieser rahmenlose universelle Instrumentenhalter gibt Chirurgen kontinuierliches Positions-Feedback und eine präzise, schrittweise Anleitung für die Shunt-Platzierung und Endoskop-Führung. Für die navigierte Biopsie können vorgeplante Trajektorien mit der vorkalibrierten Einweg-Biopsienadel schnell erreicht werden.

  • Schließt die Lücke zwischen Kopfrahmen und Freihand-Verfahren
  • Anpassbar an verschiedene Instrumentengrößen (Ø 1,8 – 8 mm)
  • Schnelles Erreichen von Zielvolumen mit Einweg-Biopsienadel (Ø 1,8 mm) bei rahmenlosen Neurochirurgie-Biopsieverfahren
  • Nahtlose Integration der vorkalibrierten Nadel in den Navigations-Workflow
Die Mikroskopnavigation ermöglicht die Visualisierung geplanter chirurgischer Ziele und umliegender Gewebestrukturen als semitransparente Volumen in Kombination mit der Anatomie des Patienten.

Augmented Reality – Visualisierungen

Augmented Reality zählt zunehmend zu den bedeutenden Technologien in der Neurochirurgie. Sie zeigt Chirurgen virtuell, was unter der Oberfläche liegt. Die Mikroskopnavigation überlagert die tatsächliche Patientenanatomie mit dem geplanten chirurgischen Zielvolumen und umliegenden Gewebestrukturen als semitransparente Objekte. Durch diese Visualisierungen erhalten Chirurgen während des gesamten Eingriffs anatomische Informationen und räumliche Orientierung.

  • Wichtige Kontextinformationen für Chirurgen, ohne vom Eingriff abgelenkt zu werden
  • Kontinuierliche Navigationsgenauigkeit und Korrektur der initialen Patientenregistrierung basierend auf anatomischen Landmarken
  • Navigationsgestützte Robotik zur Unterstützung der ergonomischen und effizienten Ausrichtung auf navigierte Instrumente und anatomische Landmarken
  • Nahtlose Integration mit den gängigsten Chirurgie-Mikroskopen
  • Geringerer Integrationsaufwand durch automatische Erkennung angeschlossener Mikroskope¹
Einfacher Vergleich intraoperativer 3D-Ultraschall-Überlagerung mit präoperativen Daten in axialen, koronalen und sagittalen Rekonstruktionen

Intraoperative Bildgebung in Echtzeit

Ultrasound Navigation bietet intraoperative Bildgebung in Echtzeit, die bildgestützte kraniale Chirurgiesysteme ergänzt. Mit ihrer kleinen Standfläche eignet sie sich für nahezu jeden neurochirurgischen OP-Saal. Verglichen mit anderen Bildgebungsmodalitäten führt sie außerdem lediglich zu einer minimalen Unterbrechung des chirurgischen Workflows.

  • Überlagerung von Echtzeit-Ultraschallbildern in 2D oder 3D
  • Genaue Orientierung und Updates zum Resektionsfortschritt
  • Visualisierung und Beurteilung von Brain Shift
  • Ermittlung des Resttumors und Erreichen des geplanten Resektionsumfangs durch 3D-Scan der Resektionshöhle
Navigation auf intraoperativ aufgenommenen und automatisch registrierten Patientendaten

Automatische Bildregistrierung

Automatische Bildregistrierung (Automatic Image Registration; AIR) ist die Basistechnologie für eine nahtlose Integration intraoperativer MRT- oder CT-Bilder mit bildgestützter Chirurgie. Mit AIR lassen sich intraoperativ aufgenommene Daten zur chirurgischen Navigation hinzufügen. Dies führt zu optimierten Arbeitsabläufen, ohne den präoperativen chirurgischen Plan zu ändern.

  • Kein Zugang zu anatomischen Landmarken erforderlich
  • Genaue Bildregistrierung
  • Verfügbar für verschiedene MR-Scanner
  • Universelle Integration von CT, Rotationsangiograph und Cone Beam CT5

 


1

Verglichen mit der vorherigen Version Kranial/HNO

2

Elements-Planungsapplikation erforderlich

3

FDA-Zulassung ausstehend

4

Produkte sind in den USA kommerziell noch nicht verfügbar

5

Technische Durchführbarkeit wird von Fall zu Fall entschieden.