Jung-Stilling-Krankenhaus, Siegen

Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie

„Seit wir in unseren neuen digitalen Operationssälen Brainlab Produkte einsetzen, hat sich die OP-Zeit um 15 % reduziert. Wir laden die Pläne einfach präoperativ auf das PACS und innerhalb von Sekunden sind sie dann über den Brainlab Node-Server im OP verfügbar.“

Über das Jung-Stilling-Krankenhaus

  • Eröffnet im Jahr 1947
  • 800 Krankenhausmitarbeiter
  • 400 Betten
  • 17.000 stationär und 25.000 ambulant behandelte Patienten pro Jahr
  • Fokus auf moderner Medizintechnik und interdisziplinären Behandlungen

Herausforderungen

  • Obwohl die Geräte im OP einzeln gut funktionierten, war es schwierig, sie zusammen als ein Gesamtsystem zu verwenden
  • Die Chirurgen verloren Zeit im Operationssaal, da sie mit zahlreichen voneinander getrennten Systemen arbeiten mussten
  • Die Patienten brachten häufig ihre eigenen digitalen Scans aus anderen medizinischen Einrichtungen mit, was zu einem Datenwirrwarr führte, das nicht mit einer einzigen Software gelesen oder bearbeitet werden konnte

Ziele

  • Schneller Zugriff auf Patientendaten für das gesamte OP-Team vor, während und nach dem Eingriff
  • Integration der Patientenbilddaten in ein einziges System zur Visualisierung, Bearbeitung und Dokumentation
  • Einfaches, schnelles Bearbeiten der Patientenbilder direkt im OP
  • Genaues Anzeigen, Speichern und Bearbeiten von Daten

OP-Konfiguration

  • 2 Buzz-Systeme
  • 1 Curve-Navigationssystem
  • 1 Node-Server als zentraler Datenknoten zwischen OP, Büro und Krankenhausarchiv
  • Elements DICOM Viewer für die intraoperative Ansicht und Planung
  • Elements DICOM Viewer 3D Stereo für die präoperative Planung, Patientenberatung und Lehrtätigkeit
  • Elements Image Fusion, SmartBrush
  • Fibertracking

Highlights

Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie am Jung-Stilling-Krankenhaus, informiert uns über einige seiner Highlights seit der klinischen Einführung von Digital O.R.

  • Genaue und schnelle Eingriffe – Die präoperative Planung eines Eingriffs ist nicht nur als Vorbereitung für den Chirurgen nützlich, sondern verkürzt darüber hinaus die Zeit im OP-Saal. Mit den Brainlab Elements können wir den Eingriff jetzt im Voraus anzeigen und planen.
  • Interaktive Patientenaufklärung – Patienten fühlen sich sicher und gut beraten, da wir den im Voraus geplanten Eingriff in stereoskopischen 3D-Bildern zeigen und erklären können. Mit dem DICOM Viewer 3D Stereo können wir Patienten einbinden und interaktiv an ihrer Behandlung teilnehmen lassen.
  • Teammitglieder auf dem neuesten Stand halten – Der Hauptvorteil der integrierten Buzz-Informationsplattform im OP ist, dass alle Patienteninformationen gebündelt an einem zentralen Ort gespeichert und optimiert werden können. Das Buzz-Display ist ausreichend groß, so dass das gesamte OP-Team den Behandlungsplan sehen kann.
  • Expertenbefragung für optimale Ergebnisse – Wir verwenden Buzz auch regelmäßig für die Rücksprache mit Fachkollegen. Wenn der behandelnde Chirurg eine zweite Meinung benötigt oder eine spezielle Frage während des Eingriffs hat, muss ich als ärztlicher Berater lediglich die Konferenz-App von meinem PC aus starten, um sofort Einblick in die OP-Situation zu erhalten und meine Meinung abgeben zu können.
  • Integrieren und Bearbeiten externer Patientenbilddaten – Die Integration von Patientenbildern aus anderen Systemen und Krankenhäusern ist für uns einer der größten Vorteile der Brainlab-Technologie. Wenn ein Patient von einem anderen Operationssaal zu uns verlegt wird, erhalte ich die digitalen MRT- und CT-Daten, noch während sich der Patient auf dem Weg zu uns befindet. Die diagnostischen Bilder werden in unser PACS geladen und stehen sofort auf dem Brainlab Elements Viewer zur Verfügung. Noch bevor der Patient bei uns eintrifft, kann ich die Bilder wie gewünscht segmentieren, 3D-Rekonstruktionen erstellen, den Eingriff evaluieren und einen chirurgischen Plan erstellen. Sobald der Patient eintrifft, können wir mit dem Eingriff beginnen. Somit können Wartezeiten vermieden werden, die nicht nur einen hohen Kostenfaktor für das Krankenhaus, sondern auch eine Gefahr für den Patienten darstellen.