Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München

Benjamin Haaske, IT-Systemadministrator

„Mit der OP-Integration von Brainlab können wir schnell auf Patientendaten und -bilder zugreifen und diese noch vor dem Eingriff automatisch im OP laden. Wir konnten die Brainlab Software ganz leicht in unsere eigene Serverinfrastruktur integrieren und unsere 32 neuen Operationssäle anschließend selbständig überwachen und verwalten.“

Über das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität – Campus GroSShadern

  • Zwei Campus in München: Innenstadt und Großhadern (eröffnet im Jahr 1974)
  • Neues OP-Zentrum 2014 in Großhadern eröffnet
  • Nahezu 10.000 Klinikmitarbeiter
  • 2.060 Betten
  • Über 40.000 Eingriffe pro Jahr
  • 95.000 stationär und 440.000 ambulant behandelte Patienten pro Jahr
  • Über 6.000 Medizinstudenten

Das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität ist das zweitgrößte Universitätskrankenhaus Deutschlands. Das neu errichtete OP-Zentrum in Großhadern wurde 2014 eröffnet und zählt zu den größten und modernsten Europas. Es verfügt über 32 stationäre und vier ambulante Operationssäle, eine Zentralsterilisation, 70 Intensivbetten und eine interdisziplinäre Notfallstation. Das Klinikum bietet nicht nur eine optimale Patientenversorgung, sondern spielt auch als führende Lehr- und Forschungseinrichtung eine wichtige Rolle.

Herausforderungen

  • Im OP-Saal gab es nur einen PC zum Dokumentieren, Anzeigen und Bearbeiten von Patientenbildern
  • Der OP-Saal lag in einem nicht einsehbaren Bereich und bot daher keine Möglichkeit zur Live-Übertragung von OPs zu Unterrichtszwecken
  • Patientenbilder waren für die Chirurgen nur als Ausdruck verfügbar und konnten im OP nicht bearbeitet werden
  • Foto- und Videodokumentation war nur über separate Geräte möglich (Endoskope, Mikroskope) und die Ergebnisse konnten ausschließlich via USB und nicht direkt an das KIS exportiert werden

Ziele

  • Bau eines zentralen OP-Zentrums mit standardisierten Geräten, die von allen Benutzern einfach bedient und instand gehalten werden können
  • Schneller Zugriff auf Patientendaten und -bilder, unabhängig vom bisherigen OP-Dokumentationssystem
  • Automatisches Archivieren der generierten Patientendaten (Videos und Screenshots) in einem zentralen Krankenhausarchiv
  • Video-Streaming außerhalb des OPs für Unterrichtszwecke

OP-Konfiguration

Highlights

  • Flexible Serverintegration über 3 Brainlab Origin Server-Softwares, die auf virtuellen, von der Krankenhaus-IT überwachten Maschinen installiert sind
  • Schneller, einfacher Zugriff auf Patientendaten im OP-Saal und automatische Verfügbarkeit der Daten am Morgen
  • Übersichtliche chirurgische Dokumentation, einschließlich Direktexport von Bildern und Videos in das Krankenhausarchiv
  • Operative Eingriffe werden auf dem Buzz-Bildschirm angezeigt, wodurch sichergestellt wird, dass der Sterilbereich unberührt bleibt und Studenten und Mitarbeiter Operationen live mitverfolgen können