Erfolgsgeschichten bei Brainlab

Vom Entwickler zum Project Manager

Alexander

Project Manager sind ein wichtiger Bestandteil der R&D-Abteilung von Brainlab. Sie stellen sicher, dass Projekte reibungslos und innerhalb des Zeitplans ablaufen und halten das Team zusammen. Wir haben uns vor kurzem mit Alex unterhalten, der vor sechs Jahren als Design Engineer bei Brainlab anfing und heute ein sehr erfolgreiches Team in der R&D leitet.

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Einer meiner Studienkollegen, der damals bei Brainlab arbeitete, erzählte mir im Jahr 2007 von einer offenen Stelle als Mechanical Design Engineer. Zu dem Zeitpunkt arbeitete ich in einer ähnlichen Position in einem anderen Unternehmen. Mein Freund schwärmte mir jedes Mal von der angenehmen Arbeitsatmosphäre, den jungen Kollegen, den coolen Produkten und den leckeren Gerichten im Restaurant vor. Daher hatte ich mich für den Job beworben. Zwei Wochen später wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Mein erster Eindruck bestätigte die Erzählungen meines Freundes. Am nächsten Tag bekam ich die Zusage.

Angefangen habe ich damals in der Cranial-Abteilung mit der Entwicklung von Instrumenten im Bereich Neuro und HNO, vom ersten Designentwurf bis hin zur Serienproduktion. Eines meiner ersten Projekte war eine navigierte Nadel zur Platzierung von Kathetern in Ventrikeln. Durch dieses Projekt wurde ich zum
Experten für die Entwicklung steriler Einwegprodukte mit sehr strengen regulatorischen Anforderungen.

Innerhalb dieser Position wurde ich auch zum externen Revisor ernannt. Hierbei muss ich sicherstellen, dass Zulieferer unsere Produkte gemäß unseren Anforderungen und internationalen Standards herstellen.

Nach meinen ersten zwei Jahren bei Brainlab wurde ein Team für allgemeine Instrumente gegründet, in welches ich schließlich wechselte. Zu diesem Zeitpunkt kam zu meinen Aufgaben im mechanischen Design auch immer mehr Projektmanagement-Verantwortung für meine Projekte hinzu. Ich habe ein Gespür dafür bekommen, welche Soft Skills vorrangig im Projektmanagement bezüglich der Koordination von Zulieferern und der Kommunikation mit Entscheidungsträgern erforderlich sind. Und genau das ist es, was mir am meisten Spaß macht.

Parallel dazu arbeitete ich als Dozent an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München. In diesem Praxiskurs brachte ich den Studenten des Fachbereichs Biomedizinische Technik bei, wie man medizinische Geräte entwickelt, und die Studenten halfen mit, neue Produkte von Brainlab zu entwickeln bzw. zu optimieren.

2012 übernahm ich ein sehr komplexes Strategieprojekt zur Entwicklung einer komplett neuen Tracking-Technologie für die bildgestützte Chirurgie. In der Zwischenzeit ist das von mir koordinierte Team, bestehend aus Project Managers sowie Project, Mechanical Design und Software Engineers, auf 11 Mitarbeiter angewachsen. Dieses Projekt ist aufgrund der hohen Priorität bei Brainlab, der direkten Einbeziehung unseres Vorstands und natürlich durch das perfekte Team, in dem ich arbeiten darf, sehr motivierend.