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Brainlab auf der DLD Health: Hochpräzise Navigation für Brain-Computer Interfaces

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Brain-Computer Interfaces (BCIs) zählen zu den faszinierendsten Entwicklungen der modernen Medizin. Auf der DLD Health‑Konferenz in München sprach Brainlab CEO Rainer Birkenbach auf einem Panel, geleitet von Prof. Dr. Bernhard Meyer, Direktor der Neurochirurgischen Klinik des TUM Klinikums, über aktuelle Fortschritte und zukünftige Perspektiven invasiver Implantate. Dieser hatte gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Dr. Simon Jacob den querschnittsgelähmten Patienten Michi Mehringer (26) operiert, der auf der Bühne von seinen persönlichen Erfahrungen berichtete. Das Panel legte die Möglichkeiten sowie medizinischen und ethischen Herausforderungen dieser Technologie anschaulich dar.

Michi Mehringer lebt seit einem schweren Motorradunfall vor zehn Jahren mit Tetraplegie, einer Form der Querschnittslähmung, die alle vier Gliedmaßen betrifft. Nach seiner Operation im TUM Klinikum kann er als erster Patient in Europa einen Computercursor ausschließlich durch seine Gedanken steuern. Möglich wird das durch 256 Mikroelektroden, die in sein Gehirn implantiert wurden sowie durch KI‑basierte Signalverarbeitung. Sein Auftritt auf der Bühne war ein eindrucksvolles Beispiel dafür, was heute bereits möglich ist.

Die Implantation von Mikroelektroden im Gehirn erfordert die allerhöchste Präzision, denn in der Neurochirurgie zählt jeder Millimeter. Genau hier setzt Brainlab an: Jeder Schritt des Eingriffs wird durch intelligente und präzise Navigationstechnologie unterstützt. Gemeinsam mit dem Partner Nexstim ermöglicht die navigierte Magnetstimulation zudem, kritische Bereiche des Gehirns bereits vor der Operation exakt zu bestimmen und sichtbar zu machen.

Mehr Informationen zu dem Event sowie die Aufzeichnungen der Vorträge sind auf YouTube verfügbar: https://www.youtube.com/watch?v=rgLpG35gPA8