Für Patienten

HÜFTDYSPLASIE

In den Alltagsbewegungen ist die Hüfte nahezu permanent im Einsatz und gilt daher als eines der am stärksten belasteten Körpergelenke. Eine der häufigsten Hüftgelenkserkrankungen, die in vielen Fällen einen chirurgischen Eingriff erfordert, ist Arthrose. Bei dieser Dysplasie ist der Gelenksknorpel beschädigt, was unter Umständen starke Schmerzen und Beeinträchtigungen verursacht.

Heutzutage kann ein erkranktes Hüftgelenk in einem Routine-Eingriff durch ein künstliches Hüftgelenk ersetzt werden, wie z. B. bei einer Hüftoberflächenersatz- oder Hüft-Totalendoprothesen-OP. Dadurch können Gelenksteife und -schmerzen gelindert und normale Bewegungen ermöglicht werden. Hüftoberflächenersatz- oder Hüft-Totalendoprothesen-OPs gelten zwar als höchst erfolgreiche und zuverlässige orthopädische Operationen, doch sehen sich Chirurgen mehreren intraoperativen Herausforderungen gestellt, wie z. B. der geeigneten Implantatpositionierung oder dem Vermeiden von Beinlängenunterschieden und intraoperativen Frakturen.

Die Technologien von Brainlab sind im Bereich der softwaregestützten Chirurgie weit verbreitet und unterstützen den Arzt während der unterschiedlichen Behandlungsphasen.

COMPUTERGESTÜTZTER HÜFTOBERFLÄCHENERSATZ

Der Hüftoberflächenersatz wurde als Alternative zur Hüft-Totalendoprothese entwickelt. Er ermöglicht jüngeren, aktiven Patienten, ihre sportlichen Aktivitäten wiederaufzunehmen, was einen großen Vorteil im Vergleich zur herkömmlichen Hüftprothese darstellt.
Weitere potenzielle Vorteile des Hüftoberflächenersatzes:
•    Geringere Knochenentfernung (und somit Knochenerhalt), da ausschließlich die Oberfläche ersetzt wird
•    Potenziell geringeres Risiko der Hüftdysplasie aufgrund eines relativ größeren Femurkopfes
•    Größerer Bewegungsgrad
Das größte Gefahrenpotenzial bei Hüftoberflächenersatz-OPs birgt die Schenkelhalsfraktur. In diesem Fall ist der Hüftoberflächenersatz nicht ausreichend und muss einer Hüft-Totalendoprothese weichen.

Mit dem softwaregestützten Hüftoberflächenersatz kann ein fehlerhaftes Einsetzen des Implantats vermieden werden, da die chirurgischen Instrumente kontinuierlich verfolgt sowie die geeignete Position und Ausrichtung der neuen Implantatkomponenten geplant und durchgeführt werden können.

SOFTWAREGESTÜTZTE HÜFT-TOTALENDOPROTHESE

Seit Jahrzehnten zählt die Hüft-Totalendoprothese weltweit zu den am weitesten verbreiteten rekonstruktiven orthopädischen Verfahren. Sie gilt als besonders erfolgreich bei der Wiederherstellung von Funktionen und dem Lindern von Schmerzen bei Patienten, die unter degenerativen Erkrankungen des Hüftgelenks leiden, wie beispielsweise Arthritis.

Dieser Eingriff ist jedoch auch mit gewissen chirurgischen Herausforderungen verbunden, wie z. B. dem präzisen und reproduzierbaren Positionieren von Implantatkomponenten. Insbesondere während minimal-invasiver Eingriffe, bei denen der Chirurg nur begrenzten Zugang zur relevanten Anatomie hat, kann eine inkorrekte Positionierung der Implantatkomponenten folgende Konsequenzen haben:
•    Vorzeitige Gelenkdislokation
•    Eingeschränkte Bewegungsabläufe
•    Verfrühte Abnutzung der Implantate
•     Beinlängenunterschiede
Die Hüftnavigation ist ein bewährtes Instrument, um die Herausforderungen bezüglich Genauigkeit und Reproduzierbarkeit bei Standard- und minimal-invasiven Hüftersatz-OPs zu überwinden. Der Chirurg erhält dabei folgende Unterstützung:
•    Bessere Positionierung der Implantatkomponenten
•    Vermeidung von Beinlängenunterschieden
•    Erhöhte Funktionalität des neuen Hüftgelenks

OPTIONEN FÜR PATIENTEN

Suchen Sie einen Hüftspezialisten auf, mit dem Sie die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten besprechen können. Fragen Sie Ihren Arzt nach den Vor- und Nachteilen sowie den späteren Nebenwirkungen jeder Behandlungsoption.

WEITERE UNTERSTÜTZUNG

Nutzen Sie auf Ihrer Suche nach der bestmöglichen Behandlung zusätzliche Informationsquellen, wie z. B.:
•    Internet
•    Selbsthilfegruppen
•    Gemeinnützige Organisationen
•    Schriftliches Informationsmaterial
Nehmen Sie sich die nötige Zeit, um sich ausführlich zu informieren. Es ist eine individuelle Entscheidung. Verlassen Sie sich bei der Auswahl der besten Behandlungsoption auf Ihr Bauchgefühl.

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