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Neuer Dokumentarfilm zum Weltkrebstag: Fundiertes und allgemein verständliches Hintergrundwissen über innovative Therapien gegen Hirnmetastasen jetzt online verfügbar

Accumulation of Tumor Cells in the Brain

MÜNCHEN, 1. Februar 2018 — Auch nach erfolgreich behandelten Krebserkrankungen können sich im ganzen Körper gefährliche Metastasen bilden. Obwohl fast jeder 2. Deutsche im Laufe seines Lebens an Krebs erkrankt¹, ist es für Betroffene nach wie vor schwierig, umfassend und fachlich fundiert im Internet Auskunft zu den Behandlungsalternativen und deren Vor- und Nachteilen zu bekommen. Mit einem Dokumentarfilm informiert Brainlab – einem weltweit führendem Anbieter von softwaregestützter Medizintechnik – über neueste Technologien zur Behandlung von Metastasen in einer besonders sensiblen Region des Körpers, nämlich im Gehirn.

Das mittelständische Unternehmen hat auf diesem Gebiet Pionierarbeit geleistet und eine neuartige Bestrahlungstechnologie entwickelt: Diese ermöglicht es mehrere im Gehirn auftretende Metastasen gleichzeitig und mit hoher Präzision zu bestrahlen. Weltweit wurden mit diesem Verfahren bereits mehr als tausend Patienten behandelt, darunter auch in mehreren deutschen Kliniken. Der halbstündige Film geht im Vorfeld des am 4. Februar stattfindenden Weltkrebstags auf der Patienten-Website www.brainlab.com/patienten online. Darin wird Hintergrundwissen zur Behandlung von Hirnmetastasen umfassend sowie verständlich aufbereitet und die dafür verfügbaren Technologien werden gegenübergestellt.

Laut einer Studie der Amerikanischen Gesellschaft für Radioonkologie ASTRO aus dem Jahr 2017² stimmten 90% der befragten Patienten zu, dass ein besseres Verständnis der Behandlungsmethoden zu weniger Angst und Reserviertheit gegenüber der Strahlentherapie führen würde.

„Ein Anliegen des Weltkrebstages ist es, die Gesellschaft für die Herausforderungen und Chancen bei der Behandlung von Tumorerkrankungen zu sensibilisieren“, sagt Stefan Vilsmeier, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Brainlab: „Aus vielen Gesprächen mit Patienten wissen wir, dass es sehr schwierig ist, sich als Betroffener umfassend und seriös über Krebserkrankungen informieren zu können. Diesem Wunsch trägt unser Projekt Rechnung. Wir hatten den Anspruch neutral, verständlich aber auch in einer fachlich bisher nicht vorliegenden Tiefe zu informieren.”, erläutert Vilsmeier die Hintergründe zu dem Dokumentarfilm. Für den Film, der für medizinische Laien gemacht ist, hat Brainlab die „American Brain Tumor Association “ als Partner gewonnen und die Aussagen von etwa einem Dutzend hochkarätiger Experten, mit anschaulichen 3-D Animationen unterstützt.

Die auch als Absiedlungen bezeichneten Metastasen entwickeln sich aus Krebszellen, die selbst nach erfolgreicher Entfernung eines Tumors im Blutkreislauf zirkulieren können. Auf diese Weise gelangen die Zellen unter Umständen auch ins Gehirn und entwickeln sich dort zu Metastasen. Unbehandelt erreichen sie häufig eine lebensbedrohliche Größe. Von diesen Tumorabsiedlungen sind immer mehr auch Frauen betroffen, weil die Lebenserwartung nach einer Brustkrebstherapie in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist. Oft bleibt es auch nicht bei einer einzelnen Metastase: Es können sich zehn oder mehr dieser Tumorabsiedlungen bilden.

Der Dokumentarfilm greift dieses Thema auf und portraitiert einfühlsam eine Krebspatientin mit der Diagnose „multiple Hirnmetastasen“. „Mein erster Gedanke war: Was geschieht wohl als Nächstes? Wie wird meine Lebensqualität aussehen?“, erzählt die Patientin. Ärzte erklären in dem Film, dass sich Hirnmetastasen nur sehr eingeschränkt mit Medikamenten behandeln lassen, denn die Blut-Hirn-Schranke fängt viele Wirkstoffe ab. So bleiben als Optionen die chirurgische Entfernung beziehungsweise eine Strahlentherapie.

Detailliertere Informationen für Patienten zu den Behandlungsmethoden www.brainlab.com/patienten oder mit zusätzlichen klinischen Studien und Hintergrundwissen auf www.brainmets.info  (auf Englisch).

¹ Krebs in Deutschland 2011/2012. 10. Ausgabe. Robert Koch-Institut (Hrsg) und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (Hrsg). Berlin, 2015. Abrufbar unter: http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/kid_2015/krebs_in_deutschland_2015.pdf?__blob=publicationFile (Stand: 31.01.2018).
² American Society for Radiation Oncology (ASTRO), September 2017: https://www.astro.org/News-and-Publications/News-and-Media-Center/News-Releases/2017/Breast-cancer-patients-largely-find-radiation-therapy-experience-better-than-expected/ (Stand: 31.01.2018).

Über Brainlab

Brainlab entwickelt, produziert und vertreibt softwaregestützte Medizintechnik für präzise, minimal-invasive Eingriffe. Die Kernkompetenz liegt in den Bereichen der informationsgeführten Chirurgie, Radiochirurgie, Präzisions-Strahlentherapie und der digitalen Vernetzung für den Austausch von Informationen und Wissen unter Medizinern im OP. Mit Brainlab Technologie werden effizientere Behandlungen im Bereich Radiochirurgie sowie in weiteren zahlreichen chirurgischen Fachdisziplinen wie der Neurochirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie, HNO-, MKG- und Wirbelsäulenchirurgie ermöglicht.

Das 1989 gegründete, mittelständische Unternehmen beschäftigt 1.370 Mitarbeiter an 18 Standorten weltweit und ist mit mehr als 11.800 installierten Systemen in über 100 Ländern unter den Marktführern.