Elements Spine SRS

Optimierter Workflow zur besseren Kontrolle spinaler Tumore

Elements Spine SRS bietet Lösungen für viele aktuelle Herausforderungen in der spinalen Radiochirurgie. Mithilfe der Software wird automatisch eine hochkonformale Dosis erzeugt, um die kritische Rückenmarksregion zu schützen.

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Durch einfache Arbeitsabläufe mit automatisierten Funktionen können Pläne mit hochkonformaler Dosis erzeugt werden, um die kritische Rückenmarksregion zu schützen.
Konsistente, qualitativ hochwertige Pläne für die Behandlung spinaler Indikationen

Automatische Bestrahlungsplanung

Für die Planung kritischer Läsionen, wie beispielsweise in der spinalen stereotaktischen Radiochirurgie, müssen Behandlungsplaner in der Regel viel Zeit und Erfahrung mitbringen. Mit der automatischen Bestrahlungsplanung kann die allgemeine Planqualität erhöht werden, um qualitativ hochwertige Behandlungspläne effizient zu erstellen. Der Benutzer muss die Behandlungsbedingungen für Risikoorgane nur einmal mithilfe von Protokollen für bestimmte Fraktionierungsschemata definieren.

  • Protokoll-gestützte Erstellung von Bestrahlungsplänen
  • Ampelanzeige der klinischen Einschränkungen basierend auf dem Bestrahlungsprotokoll
  • Spezielle Methode für den Dosisabfall am Übergang vom Tumor zum Rückenmark
  • Automatische Anpassung der Bestrahlungsbögen an den Patienten
Spine SRS erstellt Dosispläne für Wirbelsäulentumore, die auf die ungewöhnliche Form der Wirbelkörper abgestimmt sind

Selektive Bestrahlung der Wirbelkörper

Aufgrund der ungewöhnlichen Form der Wirbelkörper kann das Erzeugen einer hochkonformalen Dosis für spinale Läsionen eine Herausforderung darstellen. Der Elements Spine SRS-Algorithmus teilt das PTV in kleinere Zielvolumen, um exzellente Metriken für die Dosisplanung zu erzielen.

  • Schonung der Rückenmarksregion mit geringem Planungsaufwand
  • Stabile Dosimetrie und hochkonformale Dosis durch Berücksichtigung der Lamellenbewegung
  • Effiziente Bestrahlungszeit bei gleichzeitig besserer Schonung des Normalgewebes

 

 
VMAT-Methode kombiniert Automatisierung mit manueller Kontrolle, um MU-effiziente Pläne mit steilen Dosisgradienten zu erhalten

Dynamischer Dosisabfall und MU-Optimierung

Die Brainlab VMAT-Methode ist eine elegante Mischung aus Automatisierung und Benutzerkontrolle zur Erstellung von steilen Dosisgradienten und Plänen mit effizienten Monitoreinheiten. Sie zeichnet sich durch intuitive Bedienelemente aus, mit denen der Benutzer genaue Planänderungen vornehmen kann.

  • Steiler Dosisgradient an der Rückenmarkschnittstelle durch wirbelsäulenspezifische VMAT
  • Spezieller VMAT-Algorithmus verwendet eine für SRS-Behandlungen erforderliche hohe Dosisleistung
  • Unterstützung von Feldern mit und ohne Ausgleichsfilter
  • Pläne sind durch spezielle Limitierungstechniken MU-effizient
  • Planänderungen können dank intuitiver Werkzeuge schnell visualisiert und implementiert werden, mit direkter Auswirkung auf Monitoreinheiten und Normalgewebe-Metriken (CI und GI)
Integrierter Ansatz: Monte Carlo und VMAT als Kombination von Geschwindigkeit und Genauigkeit

Monte Carlo VMAT-Optimierung

Für eine Balance zwischen Kalkulationsgeschwindigkeit und -genauigkeit werden Pläne in der Regel zuerst mit einer ungefähren Dosisberechnung erzeugt, um die optimalen Maschinenparameter zu bestimmen, und anschließend mit einem genaueren Dosismodul erneut berechnet. Elements Spine SRS bietet einen integrierten Ansatz, um Geschwindigkeit mit einer noch höheren Genauigkeit zu kombinieren.

  • Klassischer Ansatz: Pencil Beam-Dosisberechnung während der Optimierung; Monte Carlo zur finalen Dosisberechnung und schnellen Planung
  • Integrierter Ansatz: Hybridverfahren, das Pencil Beam und Monte Carlo in unterschiedlichen Optimierungsphasen sowie Monte Carlo zur Dosisberechnung im finalen Optimierungsschritt verwendet
Vereinfachte Ansichten des Dosisplans für die Wirbel-Rückenmark-Schnittstelle

Dosisdarstellung an der Wirbel-Rückenmark-Schnittstelle

Durch klare Ansichten und spezielle Dosisdarstellungen wird die Kontrolle über Planungsparameter erleichtert. Diese Ansichten wurden neben dem Zielvolumen (PTV) auch für das kritischste Risikoorgan implementiert, um ein schnelles Abwägen von Kompromissen zu ermöglichen.

  • Umfassende Dosisevaluierung in 3D
  • Dosisverteilungen werden gleichzeitig in verschiedenen Bilddatensätzen dargestellt, unter besonderer Berücksichtigung der Dosiseffekte in möglichst vielen anatomischen Regionen
  • In der Dosisoberflächen-, Maximumintensitätsprojektions-, Beams Eye- und Bogen-Ansicht kann der Benutzer gleichzeitig die Abdeckung des Zielvolumens, Konformität, MLC-Bewegung und Bogenverteilung anzeigen
  • Die Beams Eye-Ansicht zeigt die Abschirmung der Wirbelsäule während der gesamten Gantry-Bewegung an