ExacTrac X-Ray

EXAKTE PATIENTENÜBERWACHUNG

Die bildgestützte ExacTrac-Patientenpositionierung sorgt für submillimetrische Präzision bei Radiotherapie- und Radiochirurgie-Behandlungen.

ExacTrac
Abweichungen von der vorgegebenen Patientenposition werden sofort angezeigt, einschließlich Änderungen des Couch- oder Gantry-Winkels während Radiotherapie-/Radiochirurgie-Behandlungen.

ÜBERWACHUNG DER PATIENTENPOSITION

ExacTrac® ist ein raumintegriertes röntgenbasiertes Überwachungssystem, mit dem die Tumorbewegung innerhalb einer Behandlungsfraktion unabhängig vom Couch- oder Gantry-Winkel ermittelt werden kann. Die unmittelbare Röntgenbildgebung mit der einzigartigen 6D-Fusion ermöglicht eine schnelle und hochgenaue Patientenpositionierung. Dadurch wird eine Zielverfehlung des zu bestrahlenden Tumors vermieden, die durch die Bewegung des Patienten verursacht wird.

  • Raumbasiertes System
  • Zwei KV-Röntgeneinheiten
  • Unabhängiges Verifizierungs-Tool
„Spy Glass“-Ansicht zur Bewertung der Fusion von Knochenstrukturen für die intra-kraniale Radiochirurgie

STEREOTAKTISCHE GENAUIGKEIT ANHAND INNERER STRUKTUREN

Mit der ExacTrac-Röntgenüberwachung können Ärzte eine Positionsverifizierung basierend auf der inneren Anatomie des Patienten durchführen. Abweichungen von der berechneten Behandlungsposition werden während der Bestrahlung automatisch ermittelt und sofort angezeigt.

  • Überwachung während der gesamten Bestrahlung
  • Präzise Bildfusion basierend auf Knochenstrukturen
  • Sofortige Anzeige von Abweichungen in der Software
Die Röntgenüberwachung mit ExacTrac ist während Radiotherapie-/Radiochirurgie-Behandlungen mit jedem Couch- oder Gantry-Winkel möglich

NICHT-KOPLANARE VERIFIZIERUNG

Die ExacTrac-Röntgenüberwachung ist eine Ergänzung zu vorhandenen IGRT-Lösungen durch die Erkennung intrafraktioneller Bewegungen unabhängig vom Couch- oder Gantry-Winkel. Mit ExacTrac kann die ursprüngliche Patientenposition, die anfangs durch das Linac-basierte IGRT-System ermittelt wurde, während der gesamten Bestrahlung mithilfe von Röntgenbildern kontinuierlich überprüft werden. ExacTrac kann auch bei nicht-koplanaren Couch-Winkeln und während der Dosisapplikation fehlerhafte Ausrichtungen des Patienten feststellen.

  • Bietet Linac-basierten IGRT-Systemen eine intrafraktionelle Bewegungsüberwachung
  • Interne Verifizierung der Patientenposition, unabhängig vom Couch- und Gantry-Winkel
  • Bietet Sicherheit über die korrekte Anwendung der vorgeschriebenen Behandlung
Rahmenloses ExacTrac-Radiochirurgie-System für nicht-invasive SRS-Behandlungen

RAHMENLOSE KRANIALE RADIOCHIRURGIE

Das rahmenlose ExacTrac-Radiochirurgie-System ermöglicht hochpräzise Bestrahlungen in einer oder mehreren Fraktionen, ohne Verwendung eines konventionellen, invasiven Kopfrings. Mithilfe der patientenfreundlichen Kopf-Schulter-Maske werden Arbeitsabläufe vereinfacht, die Einschränkungen der rahmenbasierten Radiochirurgie umgangen und die Flexibilität bei Bildgebungs-, Planungs- und Behandlungsverfahren erhöht.

  • Hochpräzise stereotaktische Radiochirurgie ohne konventionellen Kopfring
  • Präzises, nicht-invasives, stereotaktisches Maskensystem für reproduzierbare Genauigkeit
  • Zeitsparendes, patientenfreundliches Verfahren, ohne Beeinträchtigung der Behandlungsgenauigkeit
ExacTrac ermöglicht eine effektivere Radiotherapiebehandlung, da die Couch per Fernsteuerung bewegt werden kann

OPTIONALE AUTOMATISIERTE PATIENTENPOSITIONIERUNG

Effizienz ist für ein IGRT-System von großer Bedeutung, insbesondere angesichts der wachsenden Patientenzahlen in den Radiotherapiezentren. Eine Möglichkeit zur Effizienzsteigerung ist die zunehmende Automatisierung bei der Patientenpositionierung. Mithilfe der optionalen ExacTrac-Pakete zur automatischen Patientenpositionierung kann der Anwender per Fernsteuerung aus dem Kontrollraum die Positionierung des Patienten durchführen. Positionierungspakete sind translatorisch (4D) oder mit Rotationsausgleich (6D) erhältlich.

  • Auf Röntgenbildern basierende Patientenpositionierung
  • Ferngesteuerte Couchbewegung möglich, ohne den Behandlungsraum betreten zu müssen
  • Mehr Effizienz durch verkürzte Behandlungszeiten
Kompatibilität mit Varian

KOMPATIBILITÄT MIT VARIAN

Brainlab und Varian pflegen seit über zehn Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit zur ständigen Erweiterung der Integration von ExacTrac. Das System bietet einen integrierten Workflow mit Varian-Linearbeschleunigern wie Unique™ Performance, Clinac® und Trilogy® bis hin zu TrueBeam™-Plattformen. Mit der ExacTrac-Software wird sichergestellt, dass derselbe Behandlungsplan automatisch auf beide Systeme geladen wird und die ExacTrac-Positionierungsdaten über DICOM RT an ARIA® exportiert werden. Dadurch können Abweichungen bei der Patientenpositionierung erkannt und mithilfe der Varian-Couch und Brainlab Robotics in einem integrierten, automatischen Prozess korrigiert werden.

  • Langjährige Partnerschaft mit großen Installationen weltweit
  • Validierte Workflows und erweiterte Integration
  • Kompatibilität mit den meisten Varian-Linearbeschleunigern
Kompatibilität mit Elektra

KOMPATIBILITÄT MIT ELEKTA

Durch die enge Partnerschaft zwischen Elekta und Brainlab wird die Voraussetzung für eine nahtlose Integration von ExacTrac mit den Elekta-Linearbeschleunigern Versa HD™, Axesse™, Infinity™, Synergy® und Precise geschaffen. Integrierte Workflows ermöglichen das automatische Laden der Patientenbehandlungspläne von MOSAIQ® in ExacTrac sowie die Integration des rahmenlosen stereotaktischen ExacTrac-Radiochirurgie-Systems in Kombination mit dem Elekta HexaPOD™ evo RT-System für die Patientenpositionierung in sechs Freiheitsgraden.

  • Kompatibilität mit Versa HD™, Axesse™, Infinity™, Synergy® und Precise
  • Erlaubt die Positionierung für rahmenlose stereotaktische Radiochirurgie
  • Patientenpositionierung in sechs Freiheitsgraden mit HexaPOD™ evo RT-System
ExacTrac-Installation auf Siemens Oncor

KOMPATIBILITÄT MIT SIEMENS

ExacTrac bietet einige zusätzliche Funktionen für die Linearbeschleuniger von Siemens. Mit diesen können kraniale und extrakranielle Behandlungen schnell und effizient vorbereitet und Patientenbewegungen während einer Behandlung ermittelt werden. Somit kann die exakte Verabreichung der Dosis sichergestellt werden. Wenn ein mit ExacTrac ausgestatteter Siemens-Linearbeschleuniger durch ein Varian- oder Elekta-Gerät ausgetauscht wird, lässt sich das installierte ExacTrac-System ganz einfach an die meisten Linearbeschleuniger anpassen.

  • Schnelle und präzise bildgestützte Patientenpositionierung im klinischen Alltag
  • Erkennt intrafraktionelle Bewegung, um Sicherheit bei der Dosisapplikation zu gewährleisten
  • Flexibilität bei der Anpassung von ExacTrac an andere Linearbeschleuniger zu einem späteren Zeitpunkt
Automatische Erkennung implantierter Marker mit ExacTrac 6D-Fusion

UNTERSTÜTZUNG IMPLANTIERTER MARKER

Bei bestimmten Behandlungen können im Vorfeld Marker implantiert werden. Dies ist hilfreich, wenn der Tumor schlecht visualisiert werden kann oder durch die Atmung verursachte Tumorbewegungen sowie zufällige Bewegungen kompensiert werden müssen. ExacTrac bietet einen einfachen, automatisierten Ansatz zur Visualisierung, Erkennung und Registrierung von implantierten Markern mithilfe einer proprietären Software-Lösung und 6D-Fusion.

  • Klinische Konsistenz durch automatische Markererkennung
  • Ausgleich von Bewegungen durch 6D-Fusion und Setup
  • Große Anzahl unterstützter Marker
Fokus auf automatische Fusion anhand von Knochenstrukturen

SELEKTIVE ANATOMISCHE FUSION

Durch den Fokus auf relevante anatomische Strukturen kann mit dem VOI-Tool (Volume of Interest; relevantes Volumen) die klinische Genauigkeit verbessert und eine erfolgreiche Bildfusion gewährleistet werden. Der Anwender kann Bereiche wie Rippen, angrenzende Wirbelkörper oder andere nicht-rigide Objekte von der 6D-Fusion ausschließen und somit eine präzise Patientenpositionierung sicherstellen. Das definierte VOI wird automatisch für die nachfolgende Bildgebung während der Positionierung und zur Überwachung von intrafraktionellen Bewegungen verwendet.

  • Gezieltere Behandlung durch Fokus auf relevante anatomische Strukturen
  • Mehr Präzision durch den Ausschluss nicht-rigider Objekte
  • Sehr hohe Abdeckung des Zielvolumens durch konsistente Fusionsergebnisse