Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)

Mit staatlicher Förderung die Digitalisierung im Krankenhaus vorantreiben

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Mit dem Zukunftsprogramm Krankenhäuser möchte die Bundesregierung die Digitalisierung in Krankenhäusern fördern

Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, dass digitale Lösungen in unserem Gesundheitssystem weiter ausgebaut werden müssen, um eine flächendeckende und bestmögliche Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Digitale Lösungen können dabei viele Workflows sowohl vereinfachen als auch optimieren und so dabei helfen, mit den Veränderungen zu wachsen.
Brainlab unterstützt Krankenhäuser bei der Planung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten im Rahmen des „Krankenhauszukunftsgesetz“ (KHZG). Seit 1989 digitalisieren wir die Chirurgie und entwickeln digitale Medizintechnologie, um Patienten und Ärzten auf der ganzen Welt den Zugang zu einer besseren medizinischen Versorgung zu erleichtern. Durch unsere enge Zusammenarbeit mit großen und kleineren Klinken, kennen wir die Herausforderungen, vor denen Krankenhäuser derzeit stehen. Gerne stehen wir Ihnen mit unserer Expertise beratend zur Seite. Wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam viel bewegen können.

Staatliche Förderungen für Digitalisierungsprojekte

Gemeinsam mit den Bundesländern stellt die Bundesregierung in den kommenden Jahren bis zu 4,3 Mrd. EUR Fördersumme für Digitalisierungsprojekte von Krankenhäusern zur Verfügung.

Ziel des mit dem KHZG beschlossenen Investitionsprogramms ist eine modernere und bessere Ausstattung der deutschen Krankenhäuser. Hierzu zählen insbesondere die Förderung der digitalen Infrastruktur um Abläufe, Dokumentation und Kommunikation zu verbessern. Zudem soll die Einführung von Telemedizin, Robotik und Hightechmedizin ermöglicht und ausgebaut werden.

  • Krankenhäuser können seit der Verabschiedung des Gesetzes am 23. Oktober bis zum 31. Dezember 2021 Bedarfsanträge bei den Ländern einreichen.
  • Das Geld wird ab dem 1. Januar 2021 aus dem Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) des Bundesamtes für Soziale Sicherung ausgezahlt.
  • Auch länderübergreifende Vorhaben können über den KHZF gefördert werden.
  • Vorhaben an Hochschulkliniken können mit bis zu 10% des Fördervolumens des jeweiligen Landes gefördert werden.

Wir beraten Sie, welche Lösungen von Brainlab den Förderbestimmungen entsprechen und wie Sie bestmöglich Ihre individuellen Digitalisierungsprojekte vorantreiben können.

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1. Förderung der digitalen Infrastruktur

1.1
Einführung oder Optimierung von automatisierten und digitalen Prozessen sowie Ablauforganisationen
1.2
Digitale Dokumentation und Kommunikation in der Gesundheitsversorgungen
1.3
Optimierung der Arbeitsabläufe durch Digitalisierung und verstärkten Einsatz von Robotik
1.4
Steigerung der Versorgungsqualität bei Behandlungsentscheidungen dank automatisierter Hinweise und Empfehlungen moderner Hightechmedizin

1.1 Optimierung von Prozessen und Ablauforganisationen

Bilddatenaustausch und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Quentry®, der Brainlab Cloud-Service für medizinische Fachkräfte, ermöglicht die Übertragung und den Austausch von Bilddaten für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Durch den flexiblen Zugang zu klinischen Applikationen, den optionalen Zugriff auf das PACS und den Einsatz mobiler Anwendungen werden medizinische Arbeitsabläufe im Krankenhaus unterstützt. Der Schutz und die Sicherheit der Patientendaten haben dabei höchste Priorität. Quentry ist HIPPA zertifiziert und GDPR konform.

Flexible Geräteintegration

Mit Brainlab Digital O.R. können unterschiedliche Hardwaregeräte und Videoquellen, wie z. B. Endoskope, Mikroskope, Scanner, Raumkameras, robotische Geräte und Navigationsplattformen gebündelt werden. Sie stehen somit automatisch zur Anzeige, Verteilung und Dokumentation ohne zusätzlichen Displays und Schnittstellen zur Verfügung.

Reibungslose KIS*-/PACS-/VNA**-Integration

Mit Brainlab Digital O.R. wird das Laden und Generieren neuer Informationen über einen einzigen zentralen Datenknoten ganz einfach. Krankenhaus-IT-Verbindungen werden dadurch verschlankt und die täglichen IT-Wartungsarbeiten vereinfacht.

* Krankenhausinformationssystem (KIS)

** Vendor Neutral Archive (VNA)

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1.2 Digitale Dokumentation und Kommunikation in der Gesundheitsversorgungen

Recording Surgery

Digitale Dokumentation

Der zunehmende Einsatz fortschrittlicher Technologien zur Unterstützung des OP-Teams, führt gleichzeitig auch zu einer Erhöhung des Informationsgehaltes der Einzeldaten sowie zu einer Zunahme des Datenvolumens. Wenn diese Informationsflut nicht ordnungsgemäß verwaltet wird, kann dies zu größeren Verzögerungen vor, während und nach dem chirurgischen Eingriff sowie zu Schwierigkeiten bei der OP-Dokumentation führen. Aus IT-Perspektive können unkontrollierte Patientendaten Prozesse verlangsamen und wichtigen Speicherplatz im Informationssystem des Krankenhauses belegen.

Sofortiger Datenzugriff im Operationssaal

Nach dem chirurgischen Eingriff wird die Dokumentation automatisch oder manuell in das bevorzugte Bildarchiv oder an einen Speicherort (PACS, Krankenhausinformationssystem (KIS), Vendor Neutral Archive (VNA), USB-Laufwerk, Quentry-Cloud-Services) übertragen. Anschließend sind die Daten unmittelbar über das KIS auf allen Client-PCs oder angeschlossenen iPads zur Überprüfung oder für Patientengespräche verfügbar.

Digitale OP-Sicherheitscheckliste

Mithilfe einer automatisierten, anpassbaren Checkliste zur präoperativen Kontrolle der Patientendaten kann das OP-Team das „Team-Time-Out“ befolgen und digital dokumentieren. Die daraus resultierenden Informationen werden automatisch in der Patientenakte gespeichert.

Live-Kommunikation auch außerhalb des OP-Saals

Brainlab bietet eine vollständig webbasierte, in das Krankenhausnetzwerk integrierte Softwarelösung für Webkonferenzen, mit der eine Live-OP-Verbindung zu Ärztekollegen und anderen Experten hergestellt werden kann. Mithilfe von Webkonferenzen kann nicht nur die fundierte Entscheidungsfindung im OP-Saal beschleunigt werden, sondern es spart den Experten und Spezialisten außerhalb des OPs auch Zeit, da sie über alle PCs oder Tablets erreicht werden können, die mit dem Krankenhausnetzwerk über ein sicheres Webportal verbunden sind.

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1.3 Optimierung der Arbeitsabläufe durch Digitalisierung und verstärkten Einsatz von Robotiklösungen

Robotische Bildgebung

Dank der Kombination von Robotik mit High-End 2D- und 3D-Bildgebung setzt Loop-X® einen neuen Standard in der bildgestützten Chirurgie. Durch intelligente Automatisierung unterstützt das mobile, robotische Bildgebungssystem die chirurgischen Abläufe. Der benötigte Zeitaufwand bei der Patientenpositionierung kann dabei durch die Systemgeometrie reduziert werden. Das schlanke Design und ein kabelloses Bedienkonzept vereinfachen das Handling des Systems und ermöglichen dem Chirurgen eine vollautonome Arbeitsweise.

Loop-X bietet zudem die Möglichkeit einer automatischen Bildregistrierung für die Nutzung in Kombination mit den optischen Navigationslösungen.

Robotische Assistenz

Mit seinem modularen Design kommt Cirq® multidisziplinär zum Einsatz: die robotische Assistenz kombiniert ein schlankes, mechatronisches Armsystem mit applikationsspezifischen Modulen und bietet sowohl manuelle, als auch automatische Ausrichtungsoptionen an vorgeplanten Trajektorien für spinale und kraniale Eingriffe. Ein weiterer Vorteil: Cirq lässt sich flexibel an chirurgischen Standardbettschienen befestigen und minimiert so den Platzbedarf im Operationssaal.

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1.4 Steigerung der Versorgungsqualität bei Behandlungs­entscheidungen durch moderne Hightechmedizin

Chirurgische Planung

Unsere Lösungen für die chirurgische Planung ermöglichen es, Operationen von jedem beliebigen Ort aus und auf jedem beliebigen Gerät zu planen. Brainlab Elements sind Software-Module für die Eingriffsplanung mit hohem Automatisierungsgrad. Auf Basis der Bilddaten können Ziel- und Risikostrukturen ergänzt werden. Entscheidungen können somit anhand einer umfassenderen Darstellung getroffen werden, die für die Umsetzung auf dem Navigationssystem verfügbar bleibt.

Chirurgische Navigations­plattformen

Die chirurgischen Navigationsplattformen Kick®, Curve® Navigation und Buzz® Navigation (Ceiling-Mounted) wurden für die nahtlose Anpassung an verschiedene Operationssäle entwickelt, um den chirurgischen Anforderungen gerecht zu werden. Alle Systeme vereint eine vielseitige Software- und Geräteintegration zur Vereinfachung chirurgischer Arbeitsabläufe sowie die Anforderung, den Platzbedarf im Operationssaal auf ein Minimum zu reduzieren. Die Plattformen können flexibel konfiguriert und sowohl mit dem optischen, als auch dem elektromagnetischem Tracking genutzt werden.

Mixed Reality

Über ein Head-Mounted Display platziert die Mixed Reality Viewer Software Patientendaten in den Raum – komplett losgelöst vom 2D-Bildschirm. Chirurgen können detailgetreu medizinische Daten von allen Seiten aus betrachten und mit diesen interagieren. Die Mixed Reality Viewer-Software lässt sich leicht in die Infrastruktur von Brainlab integrieren. Bestehende Anwender erhalten so eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, medizinische Bilddaten aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Planung Strahlentherapie

Die intelligenten, indikationsspezifischen Brainlab RT Elements können an jegliche klinische Bedürfnisse angepasst werden, verwenden Standard-Schnittstellen und können dadurch mit vielen unterschiedlichen Arbeitsabläufen sowie Bestrahlungs- und Positionierungssystemen eingesetzt werden. Durch einen hohen Grad an Automatisierung dienen sie im maßgeblich der Optimierung klinischer Prozesse. In der Planung für die Strahlentherapie werden alle Arbeitsabläufe in der Vorplanung durch automatisierte Segmentierung, Bildfusion sowie Werkzeuge für das volumetrische Einzeichnen ergänzt und dann in die Dosisplanung importiert. Kombiniert mit dem Positionierungssystem ExacTrac und ExacTrac Dynamic bieten wir eine End-to-End Lösung für geringere Sicherheitssäume und bessere Schonung des gesunden Gewebes.

Fast and efficient treatment delivery

Patienten­positionierung für die Strahlentherapie

ExacTrac Dynamic® ist das Patientenpositionierungs- und Überwachungssystem der nächsten Generation für die hochpräzise Strahlentherapie und Strahlenchirurgie. Dank der tiefen Integration mit Linearbeschleunigern von Elekta und Varian bietet das System nahtlose Workflows, einschließlich des automatischen Ladens von Patientendaten und der Echtzeitüberwachung der Patientenposition mit Thermaloberfläche und Röntgenbildgebung. Das System bietet eine voll-automatisierte Überprüfung der inneren Anatomie mit softwaregesteuerter Röntgenüberwachung und Fusion zum Planungs-CT. Bei einer Abweichung über den geplanten Toleranzen triggert das System einen automatischen Beam-Hold gefolgt von einer robotischen Neupositionierung in allen 6 Freiheitsgraden. Dadurch steigert das System die Genauigkeit und die Versorgungsqualität bei lebensentscheidenden Behandlungen.

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2. Förderung der Informations­sicherheit

OP-Informations- & Kontrollcenter

Buzz®, die OP-Integrationsplattform der nächsten Generation, ist ein netzwerkbasierter, zentraler Informationshub, mit dem medizinische Bilder, Softwareinhalte und Videos geroutet, angezeigt, ausgetauscht, gestreamt und aufgenommen werden können. Mit seiner offenen Plattform, ohne Stellfläche und seinem praktischem Touch-Interface eignet sich Buzz für jeden OP-Saal. Der kleinere Buzz Compact vereint die Kernfunktionen von Brainlab Digital O.R. in einem kleinen, aber leistungsstarken Gerät. Der flexible Informationshub adressiert die Anforderungen medizinischer Teams in Kliniken und Krankenhäusern an Video-Routing, Dokumentation und Archivierung.

Konsolidieren chirurgischer Informationen

IT-Integration ist ein wesentlicher Bestandteil des modernen Operationssaals. Als Software-Unternehmen mit über 1000 integrierten OP-Installationen in einigen der innovativsten Institutionen weltweit ist Brainlab mit den unterschiedlichsten IT-Landschaften und Systemumgebungen vertraut und findet individuell passende Lösungen für jeden Operationssaal.

Effiziente Datenverwaltung

Mit unseren Lösungen zur effizienten Datenverwaltung können Nutzer ihre Bilddaten schnell abrufen und Patientendaten können einfach abgespeichert werden. Zudem ermöglicht der intelligente Serverlastausgleich, dass anfallende Datenmengen die Systemleistung nicht einschränken. Ein weiterer Pluspunkt: Die Krankenhaus-IT-Integration von Brainlab basiert auf dem HIPAA-Standard und verfügt über eine HTTPS- und SSL-Verschlüsselung, um eine sichere Datenübertragung zu ermöglichen.

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Jedes Projekt wird einzeln im ersten Schritt von den Ländern und im zweiten Schritt vom Bundesamt für Soziale Sicherung geprüft. Die Prüfung erfolgt einzelfallbezogen je Bedarfsmeldung. Eine pauschale Aussage zur Förderfähigkeit Ihres Projektes ist daher nicht möglich.