Erfolgsgeschichten bei Brainlab

Vom Hochschulabsolventen zum Senior Engineer

Daniel

In seiner Rolle als Brainlab Software Engineer hatte Daniel schon oft die Gelegenheit, an interessanten und innovativen Projekten mitzuarbeiten. Lesen Sie seine Erfolgsgeschichte und erfahren Sie mehr über seine berufliche Entwicklung bei Brainlab.

VOM HOCHSCHULABSOLVENTEN ZUM SENIOR ENGINEER

Ich habe 2007 bei Brainlab angefangen, direkt nachdem ich meine Diplomarbeit an der Technischen Universität München (TUM) abgeschlossen hatte. Freunde hatten mir von dem tollen Unternehmen erzählt, für das sie arbeiten, und so bewarb ich mich bei Brainlab als Software Engineer. Das Vorstellungsgespräch fand eine Woche später statt und war von Erfolg gekrönt.

Das erste Projekt, an dem ich arbeiten durfte, war die Digital Lightbox. Das ist ein wand-montiertes System mit einem 30-Zoll-Hauptbildschirm. Damals war das ein riesiges Touch-Display. Am Anfang bestand das Softwareentwicklungsteam der Digital Lightbox aus drei Software Engineers und einem Projektmanager. Cool an diesem System war, dass wir im größeren Rahmen mit der touch-basierten Darstellung medizintechnischer Bilddaten experimentieren konnten. Es ging darum, Ärzten den Zugang zu Daten zu erleichtern – ganz gleich, ob im Büro oder im Operationssaal. Gegen Ende meines Studiums lag mein Schwerpunkt auf dem Thema Computergrafik, was mir sehr viel Spaß machte. Von daher lag es nahe und war gleichzeitig sehr motivierend für mich, an der touch-basierten 3D-Volumenvisualisierung zu arbeiten.

Nach erfolgreichem Abschluss des 3D-Visualisierungsprojekts wechselte ich ins Cranial Navigation-Team, um dort neue 3D-Funktionen für die bildgestützte Chirurgie zu entwickeln. Eine der ersten, von mir implementierten Funktionen hilft Neurochirurgen bei der Simulation der Kraniotomie mit einer navigierten virtuellen Resektion, bevor der Schädel tatsächlich geöffnet wird.

Später wurde die Idee der navigierten virtuellen Resektion weiterentwickelt, um die Position des Resttumors während einer Tumorresektion zu bestimmen. Ich habe viel über kraniale Chirurgie gelernt, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Operationssaals.

In den letzten Jahren hatte ich die Gelegenheit, an mehreren Konferenzen teilzunehmen, u. a. an den Computergrafikkonferenzen Eurographics und SIGGRAPH sowie an der C++-Konferenz ACCU. Ich bin leidenschaftlicher Software-Entwickler, mit einer besonderen Vorliebe für C++. Aus diesem Grund biete ich jetzt C++-Schulungen an und hielt sogar erst vor Kurzem einen Vortrag bei einem MUC++-Treffen. Ich finde den Austausch mit Profis sehr wichtig, da man die Probleme dadurch aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann.

Seit 2014 koordiniere ich die Entwicklung des C++-Frameworks, einschließlich der Verantwortungsbereiche für die Software-Architektur bei Brainlab. Diese neue Position habe ich dankend angenommen, da sie mir erneut ermöglicht, meinen Beruf mit meiner Leidenschaft zu kombinieren. Das Erste, was ich zurzeit überprüfe, wenn ich ins Büro komme, ist die Ampel auf meinem Schreibtisch. Daran sehe ich sofort, ob ein automatisierter Modultest fehlgeschlagen ist.

Was mir sonst noch an Brainlab gefällt? Das Restaurant, die Leute und die Möglichkeit, seinen eigenen Beitrag zum finalen Produkt während der OP live in Aktion zu sehen.